Ein interessanter Filmfund

Ein bemerkenswerter Film über Bernd Arnold, den der Regisseur Ulrich Teschner 1987 für den WDR gedreht hat. Mich beeindruckt, mit welchem Ernst sich die Interviewpartner zum Thema Klettern äußern. Das ein oder andere scheint fast aus einer anderen Welt zu stammen, wie z.B. das gemeinsame Singen zur von Karl Däweritz geschlagenen Gitarre. Diese spannende Phase in Bernds Leben habe ich in meinem Buch Bernd Arnold – Barfuß im Sand ausführlich beleuchtet. Bernd stand da schon an der Schwelle seiner „Beurlaubung“ aus der DDR, welche ja Thema des ersten Buches Bernd Arnold – Ein Grenzgang ist.

Heidekraut und Kotzbrocken

Für img_1996alle, die den Film „Sächsische Delikatessen“ gesehen haben und ihn vielleicht sogar lustig fanden, gibt’s nun die ungeschminkte Wahrheit über die Entstehung des Films: In meiner Kolumne „Peter beißt sich durch“ in der 2. Printausgabe des Sandsteinbloggers ist der Text „Von einem, der auszog, das Kotzen zu lernen“ nachzulesen. Ehrlich, hässlich, realistisch, glashart – so, wie ihr es mögt.

Dawn Wall adamisiert

bildschirmfoto-2016-11-22-um-08-56-40Adam Ondra hat die Dawn Wall am El Cap wiederholt. So weit, so wenig überraschend. Und natürlich wahnsinnig schnell, auch das war zu erwarten. Dass er allerdings an einem der Ruhetage mit seinem Vater eine Beinahe-Onsight-Begehung der Nose gemacht hat, muss jeder, der mit halbwegs irdischen Klettergaben ausgestattet ist, als pure Provokation empfinden. (Grafikausschnitt: Erbse Köpf)

Maso, Sado oder so.

SaeDeliJörg Brutscher wird nachgesagt, er sei Kletter-Masochist. Ich habe dem bereits mehrfach energisch widersprochen:  Er ist ein ausgemachter Kletter-Sadist, glaubt mir, ich durfte es am eigenen Leib erfahren. Es war ein denkwürdiger Klettertag in Rathen – Alex Hanicke und Felix Bähr haben einen köstlichen Film draus gemacht, die Bergsichten-Säle haben bei der Premiere in Dresden gewackelt. Aufgrund der starken Nachfrage gibt’s die DVD jetzt bei meinen Lesungen am Büchertisch. Und nur da. Wann ich wo bin, seht ihr hier.

In die Falle gelockt

FilmereiMan hat uns unter einem Vorwand ins Gebirge gelockt. Versprach uns schöne Klettereien mit einem Prominenten. Man wollte uns sogar dabei filmen. Das Wetter sollte gut sein. Wir haben zugesagt – und sind in die Falle getappt. Das Ergebnis könnt ihr beim Bergsichten-Filmfestival in Dresden besichtigen. Erwartet aber nicht zu viel Schönes.

Ein paar Tage mit Weitblick

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Es sprießt

Impressionen aus dem Ith-Frühjahr.

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Aus einem Sandsteinland

Ich bin da gern.

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