Ein interessanter Filmfund

Ein bemerkenswerter Film über Bernd Arnold, den der Regisseur Ulrich Teschner 1987 für den WDR gedreht hat. Mich beeindruckt, mit welchem Ernst sich die Interviewpartner zum Thema Klettern äußern. Das ein oder andere scheint fast aus einer anderen Welt zu stammen, wie z.B. das gemeinsame Singen zur von Karl Däweritz geschlagenen Gitarre. Diese spannende Phase in Bernds Leben habe ich in meinem Buch Bernd Arnold – Barfuß im Sand ausführlich beleuchtet. Bernd stand da schon an der Schwelle seiner „Beurlaubung“ aus der DDR, welche ja Thema des ersten Buches Bernd Arnold – Ein Grenzgang ist.

Fünf Sterne und Platz eins

Bei Amazon steht mein neues Buch Bernd Arnold – Barfuß im Sand schon seit einiger Zeit auf Platz eins der Kategorie „Biographien von Kletterern“. Das freut mich naturgemäß. Aber auch den Lesern scheint das Buch zu gefallen, das schließe ich aus den vielen positiven Rückmeldungen, die mich erreichen und aus den Fünf-Sterne-Rezensionen, die es bekommt. Hier könnt ihr sie nachlesen.

Fünf Sterne

Eine Fünf-Sterne-Rezension für „Bernd Arnold – Barfuß im Sand“ von Andi Gschleier, über die ich sehr glücklich bin. Nicht nur wegen der hohen Bewertung, sondern auch, weil sie meine Haltung zu diesem Buch auf wunderbare Weise spiegelt.

„Das Buch ist kein großes Kino, kein Prahlhans, keine Heldengeschichte. Das Buch ist genau wie Bernd: Leise, bedacht, gewissenhaft, manchmal etwas penibel und bockig, dann wieder lustig und neckisch.

Bei Peter Brunnert kriegt man kein Fastfood, kein Instagram, keine Superhelden sondern eine ehrliche und ganz persönliche Geschichte eines einfachen Mannes der ganz Großes geschaffen hat.Das Buch ist wie das Elbsandsteingebirge: Man muss sich darauf einlassen, manchmal zwischen den Zeilen lesen und seinen Blick schärfen für die Details.

Ich habe es lieben gelernt, ebenso wie man Bernd lieben muss, diesen kleinen Mann, mit seinen funkelnden Augen und dem großen Herzen. Danke dafür.“

„Bernd Arnold – Barfuß im Sand“ ist da!

Fast unwirklich kam es mir vor, als ich gestern tatsächlich mein neues Buch, noch nach Druckerschwärze riechend, vor mir auf dem Schreibtisch liegen hatte. Aber, kein Zweifel: Es ist tatsächlich da. Und es ist schön geworden, wie ich finde. Ob das stimmt, könnt ihr übrigens selbst herausfinden: Hier geht’s zur Bestellung.

Barfuß im Sand wird gedruckt!

 

Mein neues Buch über Bernd Arnold „Barfuß im Sand“ ist in der Druckerei und kann bereits jetzt bei mir im Shop bestellt werden. Wie gewohnt handsigniert und mit persönlicher Widmung. Der geplante Erscheinungstermin ist Anfang November.

Der sächsische Kletterer Bernd Arnold hat einen festen Platz in der Hall of Fame der weltbesten Alpinisten. Seit Ende der Sechzigerjahre war er für mehr als ein Jahrzehnt einer der besten Felskletterer der Welt. Im heimischen Elbsandsteingebirge hat er mit über 900 Erstbegehungen Maßstäbe gesetzt und ein bewundernswertes Lebenswerk hinterlassen. Sein Markenzeichen war die Barfußkletterei. Das aufwendig recherchierte und reich bebilderte Buch über das Leben dieser bemerkenswerten Bergsteigerpersönlichkeit beschreibt die Zeit von 1947 bis 1988 und ist somit der zweite Band einer Trilogie über Bernd Arnolds Leben. Hier geht’s direkt zur Bestellung.

Ein weiterer Meilenstein

Ein riesiger Schritt zur Fertigstellung meines aktuellen Buchprojektes „Bernd Arnold – Barfuß im Sand“ ist erfolgt: Nach einer Woche intensiver Arbeit mit meinen fantastischen Lektoren Julia und Heribert Hoven aus München konnte die Arbeit am Text abgeschlossen werden. Freut euch drauf: Es wird ein schönes Buch.

Protrait von Bernd Arnold im mdr

mdr-Kultur hat für seine Reihe „Lebensläufe“ ein sehenswertes Portrait von Bernd Arnold produziert. Regisseurin dieses 2020 entstandenen Films ist Simone Unger, die Kamera führt Ulf Wogenstein, der das ja auch schon in dem wunderbaren Arnold-Film „Wege nach innen“ getan hat. Es ist in der Mediathek des mdr abrufbar.

Arbeit am neuen Buch

Habe gerade große Freude bei der Arbeit an meinem aktuellen Buchprojekt Barfuß im Sand. Hier ein schönes Beispiel von Bernd Arnolds Erstbegehungsstil: 12.8.1978, Lärmchenturm Westwand (VIIIb), barfuß, Brustgurt, am Kronenbohrer gesichert, da kein weiterer Ring geplant war, extrem fokussiert, dynamisch und elegant. (Foto: Archiv B.A.)

Auf Zeitreise

Ich bereise gerade die Jugend von Bernd Arnold (auf dem Bild rechts als Zwölfjähriger) und bin immer wieder fasziniert von der Intensität, Konsequenz und Leidenschaft, mit der dieser Ausnahme-Kletterer schon in jungen Jahren seinen Sport ausgeübt hat. Mit 17 hatte er bereits nahezu alle großen Elbsandsteinklassiker durchstiegen, und mit seinen Erstbegehungen sollte er kurz darauf in neue Dimensionen vorstoßen. Ihr dürft euch auf eine spannende Dokumentation eines beeindruckenden Lebenswerkes freuen.

Ganz tief drin

Die Arbeiten am neuen Buchprojekt fesseln mich. So viele Dokumente und Aufzeichnungen sind auszuwerten, so viele Bilder zu sichten, fast fünfzig Interviews zu führen. Und das Ganze will danach noch in eine unterhaltsame und spannende Form gegossen werden. Aber ich habe es schließlich so gewollt. Und ihr ja irgendwie auch.