Clara Happ in „Berge 2023“

In diesen Tagen erscheint das Neue Alpenvereinsjahrbuch „Berg 2023“. Dort findet sich auch mein Porträt über die Hildesheimer Künstlerin und Kletterin Clara Happ, die sich in ausdrucksstarken Holz- und Linolschnitten auf eindrucksvolle Weise mit dem Thema Mensch und Berge auseinandersetzt. Es kann in Kürze hier bestellt werden.

Fotosession mit Clara Happ

Hatte kürzlich das große Vergnügen, mit der wunderbaren Hildesheimer Kletterin und Künstlerin Clara Happ eine Fotosession im Ith zu machen. Sie setzt sich künstlerisch unter anderem mit den Fotografien und Texten von Reinhard Karl auseinander und gestaltet ausdrucksstarke Holz und Linolschnitte. Ich darf sie für das nächste AV-Jahrbuch portraitieren. hier geht’s zu ihrem Instagram-Account.

Der Lesungskalender füllt sich

Nach vielen pandemiebedingten Absagen und Ausfällen scheint sich die Lage am Veranstaltungsmarkt langsam zu normalisieren. Auch mein Lesungskalender füllt sich langsam aber stetig. Hier die nächsten Veranstaltungen:

30.04.22 Niederanven (L) – Centre Polyvalent

19.05.22 Bayreuth – 3D Project

05.06.22 Altenberg – Lugsteinhof

01.07.22 Schopfloch – Volltrauf-Festival

07.07.22 Hohnstein – Max-Jacob-Theater

23.07.22 Bockenem – Kulturscheune

29.10.22 Anröchte – Stratmann’s

Hier sind die Termine immer aktuell: klick!

Eine limitierte Rarität

Ab sofort können einige von Bernd Arnold handsignierte Exemplare von Barfuß im Sand im Shop bestellt werden. Bitte gebt dort den entsprechenden Signaturwunsch an.

Eine Text-Kostprobe aus dem Buch:

Im Mai 1969 wagte sich Bernd an ein weiteres spannendes Projekt: den „Westpfeiler“ (VIIIc) am Vorderen Torstein. In zwei Drittel Pfeilerhöhe fuhr ein zweiter Ring in den Fels, und Bernd holte Günter Lamm nach, der ihn über die nun folgende und offensichtlich auch schwierigste Passage sichern sollte. Er startete ins Ungewisse: Steile Reibung, einige wenige kleine Griffe und Tritte, keine sichtbaren Schlingenmöglichkeiten. Am nächsten Querband hoffte er, den entscheidenden Ring anbringen zu können, doch dort angekommen konnte er die erhoffte Schlinge nicht unterbringen. Seine Situation war äußerst prekär: Ohne Schlinge kein Ring, ohne Ring drohte ein Zwanzig-Meter-Sturz am tapferen Günter Lamm vorbei in die Tiefe. Auf die zu der Zeit übliche Brusteinbinde sei hier nur der Vollständigkeit halber hingewiesen. Rasch war Bernd am Ende seiner Nerven und seiner Kräfte. Er konnte sich kaum noch halten, und die Schlinge am Einschnitt wollte nicht klemmen. Während er immer verzweifelter herumfummelte, drangen von unten sanftmütige Beruhigungen von Günter herauf. Es hörte sich fast an wie ein Mantra. Am Ende hatte Bernd einen einlitzigen Knoten in ein kleines Loch gedrückt, er hielt nur auf Zug nach rechts, einem Sturz hätte er nichts entgegenzusetzen gehabt. Dann fing er vorsichtig an zu bohren.
„Währenddessen habe ich mehrmals nach der Mutti gerufen“, erinnert sich Bernd. „Ich konnte das nicht steuern.“ Erst als der Bohrer so weit im Fels war, dass er eine Schlinge darüberlegen konnte, beruhigte er sich etwas. Am fertigen Ring unterstützte ihn Günter, dann robbte er die letzten Meter völlig fertig auf den Gipfel und brüllte vor Freude in der Gegend herum.
„Als wir wieder unten waren, musste ich mir zu allem Überfluss von den zahlreich Anwesenden noch spöttische Bemerkungen über meine Larmoyanz anhören.“
„Hat dich das gekratzt?“, frage ich nach.
„Es war mir schon peinlich, aber Stolz und Freude über das Erreichte überwogen. Am Abend waren wir im Freilichtkino im Burggarten. Das war schön.“
„Was wurde gezeigt?“
„Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten.

Bergsteigen und Kunst

Am 3. November wäre Reinhard Karl 75 Jahre alt geworden. Er hat mit seinen Texten, Büchern und Bildern unzählige Kletterer und Bergsteiger beeinflusst und geprägt. Auch mich. Sein legendärer Ausspruch „Wirklich oben bist du nie“ wurde mir gar zu einem Buchtitel. Auch die Hildesheimer Kletterin und Künstlerin Clara Happ hast sich mit ihm künstlerisch auseinandergesetzt. Tom Dauer hat darüber einen absolut sehenswerten Film gemacht.

Trauer um Ralf Gantzhorn

Ralf Gantzhorn ist tot. Ein Freund. Ein großartiger Fotograf. Ein Abenteurer. Ein begnadeter Alpinist und Kletterer. Ein hochsensibler und einfühlsamer Mensch. Er starb in den Schweizer Alpen durch einen kleinen Fehler beim Abseilen. Es sollte sein erster Auftrag nach dem Lockdown werden. Er hat sich so sehr darauf gefreut. Nun gibt es ihn nicht mehr. Er lässt uns fassungslos zurück. Und uns bleiben nur seine Bilder und Geschichten.

Eine Liebesgeschichte

In der Rubrik Sidekick gibt es einen kleinen neuen Text. Auch wenn man es dem Symbolbild nichtunbedingt ansieht: Es ist eine echte Liebesgeschichte geworden. Mit allem, was dazugehört: dem Zauber der ersten Verliebtheit, Treue und Opfermut, aber auch mit Verletzungen, Gewissensnöten und Trennungsschmerz. Und einem Happy End, klar. Und hier findest du ihn.

Mobile Mampfing

Auf meiner Sidekick-Seite geht es ja um Themen, die nicht unbedingt etwas mit dem Bergsteigen zu tun haben. Gestern durfte ich berufsbedingt mit dem Zug von Dresden nach Hildesheim reisen. So weit, so pünktlich. Aber was ich dabei erlebt habe, war so schrecklich, dass ich es einfach aufschreiben musste. Den kleinen Sidekick gibt es hier.

… wem Ehre gebührt!

Der norddeutsche Altmeister Richard Goedeke wird im nächsten Jahr 80. Unfassbar, wie vital und engagiert dieser Mann auch am Beginn seines neunten Lebensjahrzehnts daherkommt. Ich hatte die große Freude, im jetzt erschienen Alpenvereinsjahrbuch „Berg 2019“ ein kleines Porträt über ihn verfassen zu dürfen. Hier kann man es bestellen.

Hübsches zum Fest

DSC_8916An Spekulatius im August haben wir uns längst gewöhnt. Lebkuchen im September beklagen wir zu Recht. Aber jetzt wird’s langsam wirklich Zeit: In exakt einem Monat wollen wir Sinnvolles und Nützliches auf unseren prallvollen Gabentischen vorfinden. Wertvolle Tipps dazu hat Martin Schmidt in seiner Sonderausgabe 2 des Podcasts „Freiklettern“. Also nichts wie hineingehört!