
Allein die theoretische Möglichkeit, dass uns die Nachwelt einst Gedenkschilder ans Haus schraubt, sollte uns anspornen, im Leben etwas Anständiges zu vollbringen. (Gesehen in Freiberg)

Allein die theoretische Möglichkeit, dass uns die Nachwelt einst Gedenkschilder ans Haus schraubt, sollte uns anspornen, im Leben etwas Anständiges zu vollbringen. (Gesehen in Freiberg)
Ich habe mich immer gefragt, wieso ich beim Klettern die Welt hinter mir lassen kann. Hier nun die Antwort: „Wer alle Sorgen dieser Welt vergessen will, braucht nur Schuhe zu tragen, die eine Nummer zu klein sind.“ Mark Twain (1835-1910),
Heute endlich mal wieder draußen klettern. Im Shirt. In der Sonne. War das schön! Und gratis dazu gab’s schonungslose Erkenntnisse hinsichtlich der Unterschiedlichkeit von Hallenbouldern und richtigem Klettern. Hätte nicht sein gemusst.
Für die, die befürchtet haben, Klettern würde nie in der Mitte der Gesellschaft ankommen, hier die Entwarnung.
Die Hörproben– und die Videoseite wurden durch eingebettete Player etwas komfortabler. Und moderner. Und praktischer. Und überhaupt: viel schöner. Also, nun gibt es wirklich keine Ausreden mehr: Nichts wie hineingehört! Und geguckt.

Auch in extremen Situationen sollten wir uns eines Mindestmaßes an Anmut befleißigen.
Im März geht’s nun richtig los mit der Lesereiserei: 13.3. Wurzen, 14.3. Freiberg, 21.3. Lage, 26.3. Wilhelmshaven: Einmal quer Beet. Bin schon ganz gespannt, wie wohl mein Körper auf diese extremen Klimazonen regiert?
Es gibt jetzt auch ein Video mit Ausschnitten aus der Lesung beim legendären Bergsichten-Filmfestival in Dresden. Das Ganze sieht ein bisschen akademisch aus, wegen der Tafel im Hintergrund. Gefällt mir aber trotzdem.
Mein Lesungskalender füllt sich etwa in dem gleichen Tempo wie einst das Flensburger Punktekonto von Martin Semmelrogge. Hätte jetzt durchaus Verständnis, wenn den keiner mehr kennt. Obwohl: Der hat einen Wikipedia-Eintrag, ich nicht.
Verschollen in der Kampfturmfalle – wird 2014 in meinem neuen Sachsen-Erzählband “Klettern ist sächsy!” erscheinen. Hier gibt’s einen Live-Mitschnitt aus der Lesung beim legendären Bergsichten-Festival in Dresden am 17.11. 2013.
Die Legende lebt! Das Volltrauf-Festival auf der Schwäbischen Alb war wieder eine rauschende Party mit fantastischen Vorträgen, Bombenstimmung und Livemusik. Und ich durfte in einem rappelvollen Zirkuszelt lesen. Gänsehaut.
Eine rauschende Ballnacht zur Begrüßung von Hoch im Norden. Perfekte Stimmung, coole Musik, Verlosungen, jede Menge Freibier vom escaladrome, Walzer links herum. Danke an alle, die da waren! Die Bilder gibt es hier.
Er ist da! Der neue Norddeutschlandführer Hoch im Norden aus dem Panico-Verlag, ein Gemeinschaftswerk von Arne und Stephen Grage und mir. Ein 512-Seiten starker Komplettführer für alle derzeit freigegebenen Kalkklettergebiete Niedersachsens, 200 Felsen mit 2.400 Kletterrouten, davon 350 bislang unveröffentlichte. Dazu zahreiche brillante Farbbilder von bekannten Fotografen wie Ralf Gantzhorn, Klaus Fengler, Ronald Nordmann und anderen. Das opulente Werk kann bei mir in Shop bestellt werden. Lohnt auch nur so zum Gucken.
Der mdr hat mit einigem Aufwand einen wunderschönen Bericht von unserer verrückten Aktion am Lok-Überfall gedreht. Dramatisch. Schonungslos. Bewegend. Ihn und einen Bericht über “Die spinnen, die Sachsen!” gibt es hier zu sehen.